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Montag, 21. april 2008

Aus Yakmilch hergestellter Käse ist wesentlich gesünder als Kuhmilchkäse. Zu diesem Ergebnis kamen kanadische Forscher um Brian McBride, Experte für Tierernährung an der Universität in Guelph.

Die Wissenschaftler analysierten die Fettsäuren von Yakkäse, der in Nepal hergestellt wurde. Anschließend verglichen sie ihre Ergebnisse mit denen kanadischen Cheddars. Ihr besonderes Interesse galt dabei der sogenannten konjugierten Linolsäure. Diese doppelt ungesättigte Fettsäure werde unter anderem bei der Krebsbekämpfung und bei der Behandlung von Arteriosklerose mit positiven Einflüssen in Verbindung gebracht, so Studienleiter McBride.

Es zeigte sich, dass der Gehalt an Linolsäure im Yakprodukt viermal so hoch war wie im Kuhmilchkäse. Auch für andere mehrfach ungesättigte Fettsäuren wies es bessere Werte auf.

von Jane veröffentlicht in: Sonstiges
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Samstag, 19. april 2008
Kartoffeln halten bei gleicher Kalorienmenge drei mal so lange satt wie Weißbrot. Zu diesem Ergebnis kam die australische Ernährungswissenschaftlerin Jennifer Blundell von der Universität Sydney, die in einer Studie das Sättigungspotenzial unterschiedlicher Nahrungsmittel bei gleicher Kalorienzufuhr untersuchte.

Ihre Probanden sollten verschiedene Dinge essen und jede Viertelstunde aufschreiben, ob sie schon wieder hungrig seien. Aus den Ergebnissen wurde der Index 100 für Weißbrot als Bewertungsmaßstab ermittelt.

Dabei lagen Kartoffeln (323), magerer Fisch (224) und Rindersteak (176) sowie Eier (150) und Käse (146) deutlich über dem Sättigungswert von Weißbrot, Joghurt (88), Eiscreme (96) und Marmorkuchen (65). Am schnellsten kehrte der Hunger nach Croissants (47) zurück. Auch die Kalorienbomben Kartoffelchips, Erdnüsse und Schokoriegel erreichten mit 91, 84 und 70 Punkten nicht den Sättigungswert von Weißbrot.
von Jane veröffentlicht in: Sonstiges
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Samstag, 19. april 2008
Am 24. April 2008 findet in ganz Deutschland der Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag statt. Mitmachen können alle Schülerinnen der Klassen fünf bis zehn. Unternehmen, Forschungszentren und weitere Einrichtungen öffnen an diesem Tag ihre Pforten, um den Mädchen einen Einblick in meist von Männern beherrschte Berufe zu ermöglichen.

Das Ziel dieses Aktionstages besteht darin, den aufkeimenden Fachkräftemangel der Unternehmen zu bremsen. Da sich Mädchen im Durchschnitt weniger oft für Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Technik interessieren als Jungs, soll der Girls'Day helfen, das Interesse der Schülerinnen für diese Bereiche zu wecken. Unter anderem können sich die Mädchen über Ausbildungsberufe und Studiengänge in den Bereichen Handwerk, Technik, Natur- und Ingenieurwissenschaften informieren und ihre Fähigkeiten ausprobieren.

In diesem Jahr können auch Jungs an dem Aktionstag mitmachen. Sie haben im Gegensatz zu den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, einen Einblick in männeruntypische Berufe zu bekommen. Dies soll unter anderem ihre Haushalts- und Familienkompetenzen stärken.

Der Mädchen-Zukunftstag wurde 2001 erstmals veranstaltet und erfreut sich Jahr für Jahr zunehmender Beliebtheit. 2007 erlebte die Veranstaltung mit 650.000 Mädchen und 8.113 Unternehmen einen Teilnehmerrekord. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind Förderer des Girls'Day.

von Jane veröffentlicht in: Sonstiges
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Donnerstag, 17. april 2008
Wachsen im Mutterleib Zwillinge mit verschiedenen Geschlechtern heran, könnte der männliche Zwilling die Gesundheit seiner Schwester schon vor der Geburt beeinträchtigen. Zu diesem Ergebnis kamen israelische Forscher um Brian Reichman. Sie werteten die Daten von mehr als 8800 Frühgeburten aus. Normalerweise würden Mädchen weniger zu Problemen mit den Atemwegen neigen als Jungen. Dieser Vorteil sei bei gemischten Zwillingspaaren jedoch nicht mehr nachzuweisen.

Offenbar übertrage der Bruder seinen Entwicklungsnachteil auf seine Schwester. Wie diese Beeinträchtigung genau zustande komme, könne man bislang jedoch nicht sagen. Die Wissenschaftler vermuten, dass die männlichen Hormone, allen voran das Testosteron, die Reifung der Lunge bremsen würden.
von Jane veröffentlicht in: Sonstiges
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Donnerstag, 17. april 2008
Fieber misst man am besten im Mund. Die dort gemessenen Werte würden am ehesten denen der Körperkerntemperatur entsprechen, so Klaus Skrodzki, Kinderarzt in Forchheim. In den Achselhöhlen dagegen messe man lediglich die Hauttemperatur, die erheblich niedriger sein könne als die des Körperkerns, nämlich um ein halbes bis ein Grad Celsius.

Auch ungenau seien Fieberthermometer-Streifen, die man auf die Stirn lege, während Infrarot-Thermometer für das Ohr zuverlässiger messen würden. Allerdings seien sie ungeeignet, wenn man unter akuten Ohrenschmerzen leide.
von Jane veröffentlicht in: Gesundheit & Wellness
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Dienstag, 15. april 2008
Britney Spears wird am 2. Mai ihre neue Single "Break The Ice" veröffentlichen. Im dazugehörigen Video des Elektro-Popsongs ist Britney in einer Comic-Umsetzung im japanischen Manga-Stil zu sehen. Mit dem Song will die Amerikanerin, die zuletzt durch Drogeneskapaden und öffentlichen Sorgerechtsstreit um ihre Kinder eher negative Schlagzeilen machte, endlich auch bei ihren Fans wieder das Eis brechen.

Ihr aktuelles Album "Blackout" kam dagegen bei den Kritikern gut an. Auch die weltweiten Charterfolge konnten sich sehen lassen. "Break The Ice" ist die dritte Single-Auskopplung aus dem fünften Album der 26-Jährigen.
von Jane veröffentlicht in: Stars & Sternchen
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Montag, 14. april 2008
In dem kleinen Provinznest Passaic betreibt der altmodische Mr. Fletcher (Danny Glover) eine kleine Videothek namens "Be Kind Rewind". Hier heißt es noch VHS statt DVD: Die wenigen Filme gibt es selbstverständlich nur auf Videokassetten. Als eines Tages sein Mitarbeiter Mike (Mos Def) den Laden hüten soll, kommt es zur Katastrophe: Denn Mikes trotteliger Freund Jerry (Jack Black) ist bei einer Protestaktion im örtlichen Atomkraftwerk magnetisch geworden. Nach seinem Besuch bei Mike sind plötzlich alle Kassetten gelöscht. Damit ist die Videothek eigentlich erledigt. Aber Jerry und Mike machen aus der Not eine Tugend und drehen die Filme einfach selbst nach. Also organisieren sie eine Videokamera und schlüpfen persönlich in die Hauptrollen. Dass ihre Versionen von "Ghostbusters", "RoboCop" oder "Miss Daisy und ihr Chauffeur" nicht ganz dem Original entsprechen, versteht sich von selbst. Doch wider Erwarten geraten ihre merkwürdigen Eigenproduktionen zum Verleih-Hit. Als schließlich immer mehr Leute nach immer neuen Filmen fragen, kommen Jerry und Mike sogar zu Star-Ruhm. Doch das ruft auch die echten Produktionsfirmen aus Hollywood auf den Plan, denen die Filme der beiden gar nicht gefallen. Schon bald drohen den Hobbyfilmern wahlweise mehrere Milliarden Dollar Schadensersatz oder einige tausend Jahre Gefängnis....

Dass sich mit Michel Gondry ausgerechnet ein Ausländer über das Walhalla der amerikanischen Filmindustrie lustig machen darf, verdankt der Franzose sicher seiner Ausnahmestellung in der Branche. Dass sein neuester Film aber weit mehr als nur eine zotige Komödie über Hollywood und seine Klassiker ist, unterstreicht einmal mehr die filmischen Qualitäten des Regisseurs. Denn obwohl die Story eigentlich alle Kriterien für eine aberwitzige Kommerz-Komödie bietet, schafft es Gondry doch, aus "Abgedreht" mehr herauszuholen. Der Film ist genauso gelungene Parodie wie bissige Satire und huldigende Hommage an das Kino. Anteil daran haben auch die Stars Jack Black, Rapper Mos Def, Danny Glover, Mia Farrow und Sigourney Weaver.

Übrigens hat sich Michel Gondry vor allem als Werbe- und Musikvideo-Filmer einen Namen gemacht. Seine musikalischen Visualisierungen in den Clips zu Daft Punks "Around The World" oder "The Hardest Button To Button" von den White Stripes sind bahnbrechend. Legendär sind auch die Clips für Björk oder die Chemical Brothers.

USA 2007 - Regie: Michel Gondry - Darsteller: Jack Black, Danny Glover, Mos Def, Mia Farrow, Melonie Diaz, Paul Dinello, Marcus Carl Franklin, Sigourney Weaver - FSK: ohne Altersbeschränkung, Verleih: Senator
von Jane veröffentlicht in: Kino & TV
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Montag, 14. april 2008
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt vor Wasserpfeifen. Der Rauchgenuss sei keinesfalls harmlos sondern erhöhe das Risiko für Herzkrankheiten, Lungen-, Lippen-, Mund- und Blasenkrebs. Shishas seien genauso schädlich wie Zigaretten, hieß es.

Außerdem könnten durch den Gebrauch von Wasserpfeifen in Shisha-Cafes leicht Bakterien und Keime weitergegeben werden. Hier bestehe die Gefahr von Herpes, Gelbsucht und Tuberkulose, wenn das Mundstück nicht gewechselt werde. Nach Daten von 2007 haben 38 Prozent der Jugendlichen schon einmal Wasserpfeife geraucht.
von Jane veröffentlicht in: Gesundheit & Wellness
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Samstag, 12. april 2008
Anna ist 14 Jahre alt und seit einem halben Jahr mit ihrem Freund Ben zusammen. Die beiden sind sich auch körperlich schon sehr nahe gekommen. Da Anna sichergehen möchte, würde sie sich gerne die Antibabypille verschreiben lassen, hat aber Angst, dass der Frauenarzt ihre Eltern darüber informiert.

Ob ein Arzt diese vertraulichen Informationen überhaupt weitergeben dürfte oder in jedem Fall der ärztlichen Schweigepflicht unterliegt, weiß die Techniker Krankenkasse.

Das geht keinen etwas an!
Die ärztliche Schweigepflicht lässt sich auf den hippokratischen Eid zurückführen, in dem es heißt: "Was immer ich sehe und höre bei der Behandlung oder außerhalb der Behandlung im Leben der Menschen, so werde ich von dem, was niemals nach draußen ausgeplaudert werden soll, schweigen, indem ich alles derartige als solches betrachte, das nicht ausgesprochen werden darf." Sie ist eine grundlegende Voraussetzung für ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis und soll verhindern, dass Privatgeheimnisse verletzt werden.

Prinzipiell darf der Mediziner nicht einmal preisgeben, wen er behandelt, geschweige denn, weswegen. Vertraulich sind nicht nur Angelegenheiten, die die Gesundheit betreffen, sondern auch die Wohn- und Lebenssituation, die finanzielle Lage, sexuelle Vorlieben oder körperliche Hygiene. Sogar den Arzthelferinnen, Pflegern, Zivis und Sprechstundenhilfen ist es untersagt, irgendwelche Informationen weiterzugeben.

Gilt die Schweigepflicht auch bei minderjährigen Patienten?
Im Prinzip ist jeder Arzt auch Minderjährigen gegenüber verpflichtet, dessen Belange geheim zu halten. Allerdings muss er zwischen zwei Dingen abwägen: dem Selbstbestimmungsrecht und dem Schutz der Intimsphäre des Jugendlichen auf der einen Seite und der Erziehungs- bzw. Fürsorgepflicht der Eltern auf der anderen Seite.

Welche Ausnahmen er macht, hängt zum einen von der so genannten „Einsichtsfähigkeit" und zum anderen vom Alter der Jugendlichen ab. Patienten, die älter als 15 Jahre sind, wird in der Regel zugetraut, ihre Entscheidungen richtig einzuschätzen. Hat der Arzt aber aus bestimmten Gründen Zweifel an der Einsichtsfähigkeit des Jugendlichen, ist er theoretisch berechtigt, den Eltern alles zu erzählen. Bei jüngeren Patienten darf der Arzt auch ohne bestimmte Gründe die Eltern hinzuziehen.

Wann könnte der Arzt Informationen weitergeben?
In einigen Situationen hat der Arzt eine so genannte "Offenbarungsbefugnis": Er darf zwar Daten preisgeben, muss es aber nicht tun. Angenommen, du wirst bewusstlos aufgefunden und die behandelnden Ärzte im Krankenhaus benötigen Informationen: Dann wird deine Einwilligung hierfür vorausgesetzt.

Bei minderjährigen Patienten wird es der Arzt immer von dem jeweiligen Problem und Patienten abhängig machen, ob er Informationen an Dritte weitergibt oder nicht. Erfährt er beispielsweise, dass sein Schützling regelmäßig kifft oder trinkt, muss er im Gespräch herausfinden, ob dieses Problem unter vier Augen gelöst werden kann oder die Eltern hinzugezogen werden sollten.

Auch in Annas Fall wird der Arzt vermutlich genau überlegen, wie er vorgeht. Anna sollte also vorher lieber ein allgemeines Gespräch mit ihrem Gynäkologen führen. So kann sie herausfinden, wie er oder sie mit einer solchen Situation umgehen und die Schweigepflicht handhaben würde. Dann kann Anna immer noch entscheiden, ob und was sie ihm erzählen möchte.
von Jane veröffentlicht in: Gesundheit & Wellness
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Freitag, 11. april 2008
Etwa ein halbes Jahr vor dem 18. Geburtstag trifft es jeden: Man(n) erhält eine Aufforderung von dem zuständigen Kreiswehrersatzamt, sich zur Musterung zu melden. Auch, wenn ihr euch später für den Zivildienst entscheidet: Um diesen Termin kommt ihr in der Regel nicht herum. In Ausnahmefällen erfolgt die Musterung auch noch bis kurz vor Vollendung des 23. Lebensjahres.

Doch keine Panik: Zunächst wird lediglich festgestellt, ob ihr wehrdienstfähig seid und wenn ja, für welche Tätigkeiten bei der Bundeswehr ihr infrage kommen würdet. Schließlich ist nicht jeder körperlich dazu in der Lage, beispielsweise als Flieger oder Taucher zu arbeiten. Deswegen führt ein Arzt verschiedene medizinische und psychologische Untersuchungen durch, die in etwa mit einem gründlichen Check bei eurem Hausarzt vergleichbar sind.

Damit ihr schon vorab wisst, was genau bei der Musterung auf euch zukommt, hat die Techniker Krankenkasse für euch recherchiert.

Eure Krankengeschichte wird erfasst
Damit das Kreiswehrersatzamt eine möglichst vollständige Krankengeschichte von euch erstellen kann, solltet ihr alle medizinischen Unterlagen mitbringen, die ihr besitzt. Vorhandene Atteste, der Allergiepass oder euer Impfbuch werden zusammen mit euren persönlichen Daten erfasst. Bei einer Laboruntersuchung werden dann eure Größe und Gewicht ermittelt. Außerdem müsst ihr hier auch eine Urinprobe abgeben, die auf eventuelle Krankheitshinweise untersucht wird.

Dann befragt euch ein Musterungsarzt zu eurer bisherigen Krankengeschichte. Dazu gehören unter anderem chronische Leiden, Allergien, frühere Operationen, Unfälle oder Angaben zu Medikamenten, die ihr unter Umständen regelmäßig einnehmen müsst sowie Fragen über Erkrankungen in der Familiengeschichte. Informiert euch möglichst schon vorher bei euren Eltern oder Verwandten, damit ihr alle Auskünfte geben könnt.

Die körperliche Untersuchung
Abschließend werdet ihr von Kopf bis Fuß durchgecheckt. Der Mediziner prüft euren Bewegungsapparat, das Herz- und Kreislaufsystem sowie Haut und Sinnesorgane, verbunden mit einem Seh- und Hörtest.

Die ebenfalls übliche Untersuchung des Intimbereiches könnt ihr – wie alles andere, was euch unangenehm ist - verweigern. Falls ihr bestimmte Untersuchungen nicht durchführen lassen möchtet, hat das keinerlei negative Folgen für euch. Der Arzt wird dann in seinem Protokoll einfach "Untersuchung verweigert" angeben oder, falls ihr die gesamte Untersuchung verweigert, "nach Augenschein tauglich oder untauglich gemustert" dokumentieren!

Psychologischer Check
Neben der körperlichen Untersuchung prüft das Kreiswehrersatzamt auch, welche Begabungen ihr habt, um euch bei eurer Grundausbildung richtig einzusetzen. Um herauszufinden, was ihr besonders gut könnt und was euch weniger liegt, werdet ihr in bestimmten Bereichen wie Rechtschreibung, Mathematik, Logik, Merkfähigkeit und gegebenenfalls Technik und Reaktionsfähigkeit getestet.

Und zum Schluss: Das Beratungsgespräch
In einem abschließenden Gespräch mit einem Wehrdienstberater wird euch das ärztliche Ergebnis eröffnet und der Musterungsbescheid überreicht. Darin steht, welchen "Tauglichkeitsgrad" ihr erlangt habt. Insgesamt wird unterschieden, ob ihr wehrdienstfähig, vorübergehend nicht oder gar nicht wehrdienstfähig seid. Je nach Grad seid ihr für jede Tätigkeit oder nur eingeschränkte Aufgaben zugelassen.

Der Berater klärt euch auch darüber auf, welche Möglichkeiten es für euch beim Bund gibt und wo ihr unter Umständen eingesetzt werden könntet. Seid in diesem Gespräch möglichst offen und ehrlich, denn dann habt ihr die besten Chancen, dort zu landen, wo ihr auch hin möchtet. Falls ihr beispielsweise überlegt, bei der Bundeswehr eine Ausbildung zu absolvieren oder gerne den LKW-Führerschein machen würdet, ist dies der ideale Zeitpunkt, um euch ausführlich darüber informieren zu lassen.

"Ausgemustert"
Wer "ausgemustert" wird, braucht weder den Bundeswehr- noch den Zivildienst abzuleisten. Meist führen schwerwiegende gesundheitliche Probleme wie Stoffwechselerkrankungen, Herzrhythmusstörungen oder eine schiefe Wirbelsäulenstellung zu einer Ausmusterung, doch auch Über- oder Untergewicht sind Gründe, als untauglich bewertet zu werden.

Für eure weitere Zukunft hat eine Ausmusterung keinerlei schlimme Folgen. Ihr seid nämlich keineswegs verpflichtet, darüber Auskunft zu geben, dass oder weswegen ihr ausgemustert wurdet. Auch fallen sämtliche Ergebnisse eurer Untersuchung unter die ärztliche Schweigepflicht; nur mit eurem Einverständnis haben also zukünftige Arbeitgeber oder Behörden Zugriff auf eure Akte.

von Jane veröffentlicht in: Sonstiges
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