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Freitag, 11. april 2008
Miley Cyrus gehört zu den größten Teenie-Stars Amerikas. In der Serie "Hannah Montana", die seit Ende 2007 auch auf Super RTL läuft, spielt die 15-Jährige die Schülerin Miley Stewart, die tagsüber ein normales Leben als Highschool-Teenager führt. Was jedoch nur ihre Familie und einige enge Freunde wissen: Miley führt ein Doppelleben. In Wirklichkeit ist sie die überaus erfolgreiche Sängerin Hannah Montana. Getarnt mit einer dunklen Lockenperücke erobert sie nachts weltweit die Bühnen und Herzen der Fans.

Schon von Anfang an war die Serie in den USA ein voller Erfolg. Inzwischen hatten etliche Stars, darunter Brooke Shields, Heather Locklear oder Dolly Parton einen Gastauftritt in der Disney Channel-Erfolgsserie. Nach einer Rolle in Tim Burtons "Big Fish" und einem kleinen Auftritt in "High School Musical 2" wurde Miley Cyrus so zum Superstar - nicht nur vor der Kamera sondern auch auf der Bühne. Kein Wunder, wurden ihr doch die musikalischen Gene schon in die Wiege gelegt. Ihr Vater ist der Countrysänger Billy Ray Cyrus, der auch in der Serie ihren Vater spielt. Inzwischen verkaufen sich nicht nur die DVDs von "Hannah Montana" besonders gut, sondern eben auch die beiden Soundtracks, auf denen Miley Cyrus zu hören ist. So könnte der Sitcom-Star zur nächsten Britney Spears werden.....

Für den Konzert-Film "Hannah Montana/Miley Cyrus - Best Of Both Worlds Concert" schlüpft Miley Cyrus auf der
Bühne sowohl in ihre Serienrolle Hannah Montana, spielt aber auch ihre eigenen Songs. In einer gekonnten Mischung aus Musik und Schauspiel hat sie Regisseur Bruce Hendricks bei dem Konzert mit einer speziellen 3D-Kamera beobachtet. So zeigt der Film nicht nur die perfekt gestylte Show auf der Bühne, sondern wirft auch einen Blick dahinter. Bei dem Konzert wird sie von der Teenie-Band Jonas Brothers begleitet, mit der sie ihre letzte Tour im vergangenen Jahr bestritt.

USA 2008 - Regie: Bruce Hendricks - Darsteller: (Mitwirkende) Miley Cyrus, Joe Jonas, Kevin Jonas - FSK: ohne Altersbeschränkung, Verleih: Disney
von Jane veröffentlicht in: Kino & TV
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Sonntag, 6. april 2008
So gern ihr euren besten Freund oder eure liebste Freundin auch habt, in manchen Momenten findet ihr sie oder ihn einfach unmöglich? Ständig schmatzt er oder sie beim Essen, redet dazwischen oder behandelt eure anderen Freunde wie Luft? Streit- und Nervpunkte gibt es nicht nur in jeder guten Freundschaft, sondern auch in der Familie, im Sportverein oder in der Schule.

Zwar ist es nicht immer nötig, alles gleich anzusprechen, doch wer ein dauerhaftes Problem mit einer Person hat, kommt um ein klärendes Gespräch nicht herum. Wie ihr es schafft, Kritik fair zu äußern, ohne andere zu verletzen, weiß die Techniker Krankenkasse.

Nicht "bunkern"
Seit Wochen kommt Lisas Freundin Tine zu jeder Verabredung zu spät. Da sie nicht als spießige Spielverderberin dastehen will, schluckt Lisa ihren Ärger jedes Mal herunter und sagt nichts. Doch als sie an diesem Freitag sogar die Kinovorstellung wegen Tines Unpünktlichkeit verpassen, platzt ihr der Kragen: "Weißt du was, wenn du es noch nicht einmal nötig hast, rechtzeitig zu unseren Verabredungen zu kommen, kannst du mir in Zukunft ganz gestohlen bleiben!"

Da sich Lisa bereits seit Wochen über Tine ärgert, ist sie in ihrer Wut viel zu hart zu ihr. Eigentlich wollte sie ihr ja nur sagen, dass sie sich durch Tines Verhalten verletzt fühlt, und nicht gleich die ganze Freundschaft kündigen. Um zu verhindern, dass sich negative Gefühle aufstauen, solltet ihr Probleme so schnell wie möglich offen ansprechen. Meist lassen sie sich so viel leichter aus der Welt schaffen, ohne dass sie zu einer "existenziellen" Bedrohung für eine Freundschaft werden.

Sachlich bleiben
Flo ärgert sich über seinen Kumpel Mark, der sich oft Computerspiele von ihm ausleiht, ohne sie ihm anschließend wieder zurückzugeben. Als Mark ihn nun um seine neueste Errungenschaft bittet, motzt Flo los: "Du verstehst die meisten Spiele doch sowieso nicht und außerdem bist du immer total verbissen und schlecht drauf, wenn du mal verlierst."

Anstatt Mark zu erklären, dass er lange für seine Spiele gespart hat und sie gerne wieder hätte, versucht Flo, seinen Freund auch zu verärgern. Leider haben die Dinge, die er anspricht, überhaupt nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun. Für Mark wird es so ziemlich schwer, seinen Fehler zuzugeben, da er das Gefühl hat, sich verteidigen zu müssen. Um ihm eine Chance zu geben sein Gesicht zu wahren, sollte Flo sachlich ansprechen, was ihn ärgert, und nicht auf Nebenschauplätze ausweichen.

Konkrete Ich-Botschaften
Nina und ihr Freund Jan sind bei ihrer besten Freundin eingeladen. Während Nina sich bemüht die beiden miteinander ins Gespräch zu bringen, sagt Jan den ganzen Abend kaum ein Wort und zieht ein missmutiges Gesicht. Nina ist enttäuscht, weil sie sich auf diesen Abend sehr gefreut hatte. Als die beiden nach Hause gehen, platzt es aus ihr heraus: "Ständig vermiest Du anderen die Laune und gibst dir nie Mühe, auch einmal meine Freunde kennen zu lernen. Außerdem verbreitest du sowieso seit Tagen schlechte Stimmung und hast immer etwas zu meckern."

Allgemeine Formulierungen wie "ständig", "nie" oder "immer" wecken beim Gegenüber leider schnell den Eindruck, es dem anderen ohnehin nicht recht machen zu können. Solche pauschalen Vorwürfe rufen oft eher eine trotzige Reaktion hervor, da sie sich scheinbar gegen die Persönlichkeit richten und nicht gegen ein konkretes Verhalten. Anstatt "Ständig vermiest Du mir die Laune" wäre es geschickter von Nina, Jan zu erklären, wie sie sich im Verlaufe des Abends gefühlt hat. Dabei ist es wichtig, die eigenen Gefühle zu formulieren. "Es hat mich ziemlich traurig gemacht, dass Du heute so wenig gesagt hat, da ich gehofft hatte, ihr lernt euch etwas besser kennen" wäre für Jan vermutlich wesentlich verständlicher.

Nicht alles ist schlecht
Moritz und Karla besuchen gemeinsam die Trommel-AG und sind schon seit Jahren miteinander befreundet. In letzter Zeit fällt Moritz öfter auf, dass Karla sich gerne in den Mittelpunkt spielt und kaum noch zuhört, wenn es um seine Probleme geht. Als sie nachmittags beim Trommeln wieder einmal bestimmen will, pflaumt er sie vor versammelter Mannschaft an: "Sag mal, merkst du eigentlich gar nicht, dass wir total genervt von dir sind? Es geht schließlich nicht immer um dich!"

Kritik einzustecken ist für jeden schwer. Wer aber noch vor den Augen Dritter angegriffen wird, hat doppelt zu kämpfen. Um Karla nicht vor allen bloßzustellen, hätte Moritz lieber eine ruhige Minute abwarten und mit ihr unter vier Augen sprechen sollen. Um ein solches Gespräch etwas zu entschärfen, hilft es, Verständnis oder sogar Lob zu äußern, damit der oder die Kritisierte nicht sofort das Gefühl hat, sich verteidigen zu müssen.

Moritz´ Kritik hätte dann beispielsweise so klingen können: "Ich mag es an Dir, dass Du immer mit ganzem Herzen bei einer Sache bist. In der Trommel-AG habe ich allerdings den Eindruck, dass du unser Ziel etwas aus den Augen verlierst. Außerdem würde ich mit dir gerne einmal wieder über meine Probleme sprechen, mir fehlt dein Rat."

von Jane veröffentlicht in: Sonstiges
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Samstag, 5. april 2008
Gesunder Schlaf hilft beim Abnehmen. Allerdings kommt es auf das richtige Maß an. Wer zu viel oder zu wenig schläft, nimmt dagegen eher zu, haben kanadische Forscher um Jean-Philippe Chaput von der Laval-Universität in dem Fachmagazin "Journal Sleep" veröffentlicht. Sie hatten sechs Jahre lang die Schlafzeit und das Gewicht von 276 Erwachsenen beobachtet.

Das Ergebnis: Wer sich nur fünf bis sechs Stunden Nachtruhe gönnt, nimmt im Schnitt zwei Kilogramm mehr zu als Personen, die täglich sieben bis acht Stunden schlafen. Langschläfer (neun bis zehn Stunden) legten 1,6 Kilogramm mehr zu als Normalschläfer. Die Wissenschaftler empfehlen deshalb, stets zur selben Zeit ins Bett zu gehen. Das Schlafzimmer sollte während der Schlafphasen dunkel und kühl gehalten werden.
von Jane veröffentlicht in: Gesundheit & Wellness
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Freitag, 4. april 2008
Frühgeborene haben weniger Nachkommen. Das haben amerikanische Wissenschaftler von der Duke-Universität in Durham herausgefunden. Für ihre Studie werteten Geeta Swamy und ihre Kollegen die Daten von über einer Million Geburten in Norwegen aus. Darunter kamen etwa 60.000 Kinder vor der 37. Schwangerschaftswoche oder noch früher auf die Welt. Mediziner schätzen, dass viele Frühgeborene bleibende Beeinträchtigungen und Behinderungen davontragen. Bei Geburten nach 31 Wochen sind das etwa 30 Prozent.

Bei der Auswertung der Anzahl der Nachkommen fiel den Forschern auf, dass Frühgeborene selbst weniger Kinder bekommen. Je kürzer ein Individuum im Mutterleib heranreift, desto weniger Nachkommen hat es später, so die Forscher in der Fachzeitschrift
"JAMA". Bei frühgeborenen Frauen ist das Risiko selbst wieder frühgeborene Kinder zu bekommen doppelt so hoch wie bei nach normaler Schwangerschaft geborenen Frauen. Ihre Auswertungen wollen die Forscher nutzen, um die Therapie der negativen Begleiterscheinungen von Frühgeburten zu verbessern.

von Jane veröffentlicht in: Sonstiges
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Mittwoch, 2. april 2008
Wer sich gerne eine CD mehr leisten oder kleine Extrawünsche bezahlen will, muss sich etwas einfallen lassen. Denn nicht nur der Traum vom Mountainbike oder einer neuen Gitarre lässt sich oft nicht vom Taschengeld allein bezahlen. Für viele Schüler bietet ein Nebenjob die Möglichkeit, die finanzielle Lage ein wenig aufzubessern und außerdem wichtige Erfahrungen für das Berufsleben zu sammeln.

Doch bevor ihr loslegt, solltet ihr erst einige grundsätzliche Fragen klären: Wozu wollt ihr euer selbstverdientes Geld verwenden? Wie lässt sich ein Job am besten mit der Schule vereinbaren und welche Tätigkeiten sind überhaupt geeignet? Die Techniker Krankenkasse gibt euch Tipps.

Hauptberuflich Schüler bleiben
Vergesst nicht, dass euer "Beruf" trotz Nebenjob immer noch Schüler ist – und deshalb auch an erster Stelle steht. Ein Job sollte auf keinen Fall so anstrengend sein, dass ihr euch in der Schule nicht mehr konzentrieren könnt, weil ihr unausgeschlafen, körperlich oder psychisch ausgelaugt seid. Selbst das Gesetz legt fest, dass ein Job weder die Gesundheit eines Jugendlichen gefährden oder ihn am Schulbesuch hindern darf, noch sollte er euch so sehr belasten, dass eure Aufmerksamkeit in der Schule darunter leidet.

Redet unbedingt mit euren Eltern über eure Pläne und überlegt gemeinsam, ob und wie sich ein Nebenjob mit euren schulischen Pflichten vereinbaren lässt. Auch sollte eure Arbeit nicht so zeitintensiv sein, dass ihr eure Freunde oder Familie vernachlässigt oder Stress mit ihnen bekommt. Besonders, wenn eure Noten ohnehin nicht besonders rosig ausschauen, benötigt ihr eure Freizeit, um den Unterrichtsstoff zu wiederholen – für einen Job bleibt dann meist keine Zeit mehr. Vielleicht solltet ihr in einem solchen Fall lieber einmal über einen Ferienjob nachdenken.

Zielgerichtet vorgehen
Spart ihr auf eine teure Anschaffung oder vielleicht eine Reise, benötigt ihr vermutlich einen größeren Geldbetrag. Für solche Zwecke eignet sich ein Ferienjob – diese sind meist besser bezahlt und ihr habt die Möglichkeit, mehrere Wochen am Stück zu arbeiten. Wer öfter einmal Geld für kleine Wünsche übrig haben will, sollte dagegen lieber regelmäßig Zeit in einen Job investieren, dem er oder sie neben der Schule nachgehen kann, wie beispielsweise Zeitungen austragen oder Babysitten.

Möchtet ihr in ein bestimmtes Berufsfeld hineinschnuppern und in ganz bestimmten Bereichen Erfahrungen sammeln, wie beispielsweise in der Betreuung von Behinderten oder im Umgang mit Tieren? Dann bewerbt euch ganz gezielt bei passenden Arbeitgebern. Meist bekommt ihr in solchen Jobs zwar weniger Geld als in einer Fabrik am Fließband, dafür lernt ihr jedoch wichtige Abläufe kennen, die euch für eure persönliche und berufliche Zukunft weiterhelfen.

Einen geeigneten Job finden
Seid ihr euch im Klaren darüber, wie viel Zeit und Energie ihr investieren könnt, kann die Jobsuche beginnen. Aushilfstätigkeiten oder Minijobs werden im Kleinanzeigenteil von Tageszeitungen oder Wochenblättern angeboten, doch auch im Supermarkt um die Ecke oder in der Stadtbücherei findet ihr häufig Aushänge.

Um die Konkurrenz aus dem Feld zu schlagen, ist euer Einfallsreichtum gefragt: Vielleicht habt ihr ja schon eine konkrete Vorstellung, wo ihr gerne arbeiten würdet oder kennt jemanden in einem Betrieb? Ganz nach dem Motto "Selbst ist der Mann oder die Frau" solltet ihr die Initiative ergreifen und dort persönlich vorstellig werden. Auch Bekannte eurer Eltern, der örtliche Sportverein, Geschäfte und Firmen sind gute Adressen, um nach einer Beschäftigung zu fragen oder Aushänge zu machen. Natürlich fällt dieser Schritt nicht jedem ganz leicht, mit etwas Übung wird es jedoch einfacher und euer Selbstbewusstsein größer.

Und was sagt das Gesetz dazu?
Wie alt ihr sein müsst und welche Bedingungen euer Nebenjob erfüllen muss, regelt das Jugendarbeitsschutzgesetz. So muss ein Schüler mindestens 13 Jahre alt und seine Eltern mit der Tätigkeit einverstanden sein. Zwischen dem 13. und 14. Lebensjahr dürft ihr maximal zwei Stunden täglich, nicht vor oder während der Schulzeit, nicht am Wochenende oder an Feiertagen und nicht nach 18 Uhr arbeiten. Zwischen dem 15. und dem 18. Lebensjahr geltet ihr vor dem Gesetz zwar als Jugendliche, wenn ihr noch schulpflichtig seid, müsst ihr euch dennoch an dieselben Regelungen halten wie 13- bis 14-Jährige. Allerdings dürft ihr während der Schulferien für bis zu vier Wochen im Jahr jobben.

Wer nicht mehr vollzeitschulpflichtig ist, darf bis zu acht Stunden am Tag arbeiten, maximal 40 Stunden in der Woche zwischen 6 Uhr morgens und 20 Uhr abends. Seid ihr bereits 16 Jahre alt, dürft ihr in einer Gaststätte sogar bis um 22 Uhr arbeiten, ebenso in mehrschichtigen Betrieben. Samstage und Sonntage sind weiterhin tabu. Eure Tätigkeiten dürfen außerdem nicht zu anstrengend oder mit besonderen Unfallgefahren verbunden sein. Weiter dürft ihr nicht mit giftigen und reizenden Stoffen in Berührung kommen, sofern dies nicht für eine Ausbildung nötig ist.

Arbeit ja, Ausbeutung nein
Oft sind Schülerjobs nicht besonders gut bezahlt - über den Tisch ziehen und ausnutzen lassen braucht ihr euch jedoch nicht. Erkundigt euch vorher über übliche Bezahlungen und verhandelt ruhig, wenn euch ein Angebot allzu niedrig erscheint. Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr mit euren Aufgaben inhaltlich oder zeitlich überfordert seid, dürft ihr das auf jeden Fall sagen und notfalls auch kündigen. Sprecht unbedingt auch mit euren Eltern, damit sie euch gegenüber euren Arbeitgebern den Rücken stärken und notfalls einschreiten können.
von Jane veröffentlicht in: Schule & Karriere
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Montag, 31. märz 2008

In Deutschland werden Asthma-Erkrankungen oft zu spät diagnostiziert. Besonders Kinder und Jugendliche werden häufig nicht frühzeitig behandelt, so Falko Panzer, Facharzt für Kinderpneumologie und -allergologie in Mannheim, gegenüber einem Online-Dienst. Dabei sei die Krankheit bei rechtzeitiger Behandlung gut in den Griff zu bekommen. Sind die Asthmatiker aber erstmal auf ein Spray angewiesen, ist es oft zu spät. Durch die Medikamente würden nur die Symptome nicht aber die Ursache behandelt, so Panzer.

Die Ursache für verengte Bronchien und Luftnot ist eine asthmatische Entzündung des Bronchialgewebes. Die Symptome können auf ganz unterschiedliche Weise hervorgerufen werden, zum Beispiel durch eine Infektion der Atemwege, besonders häufig aber durch Allergien. Wenn nach einer Erkältung alle anderen Beschwerden verschwunden sind, aber der Husten bleibt, sollten Eltern hellhörig werden und einen Facharzt aufsuchen, empfiehlt auch Harald Mitfessel, Facharzt für Pneumologie und Allergologie in Remscheid. Bei rechtzeitiger Behandlung liege die Heilungschance bei 80 Prozent, so Panzer.

von Jane veröffentlicht in: Gesundheit & Wellness
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Montag, 31. märz 2008

Jana (15): Es geht um unseren Englischlehrer. Ständig schaut er uns Mädchen merkwürdig an und guckt uns in den Ausschnitt. Wenn wir Aufgaben machen, beugt er sich immer total dicht über uns und fragt ganz komisch, ob wir Hilfe brauchen. Erst dachte ich, ich bilde mir das ein, aber den anderen Mädchen ist das auch aufgefallen. Ich habe dann mit ihm geredet, aber er meinte grinsend, wir würden uns das einbilden. Als es nicht besser geworden ist, haben wir mit unserer Klassenlehrerin geredet, aber als die ihn angesprochen hat, ist er total ausgetickt. Was können wir dagegen tun, dass er uns immer so komisch behandelt?
Dr. med. Karin Anderson: "Hallo, Jana, ich finde es gut, dass du so mutig und verantwortungsvoll bist, diese Sache nicht auf sich beruhen zu lassen! Da Deine Mitschülerinnen das gleiche unbehagliche Gefuehl bei diesem Lehrer erleben, muss die Angelegenheit sehr ernst genommen werden, da es sich ja nicht nur um einen - möglicherweise fehlgedeuteten - Einzelfall handeln kann. Du hast ja schon versucht, den Lehrer dazu zu bringen, sein eigenartiges Verhalten zu unterlassen. Du hast ihn darauf angesprochen, dass Ihr Mädchen Euch von seinen Blicken bedrängt fühlt. Er hat den Vorwurf aber weit von sich gewiesen, sich obendrein noch über Euch lustig gemacht, und alles als pure Einbildung abgetan! Du hast Dich daraufhin korrekterweise mit eurem Problem an Deine Klassenlehrerin und Eure Vertrauenslehrerin gewandt. Offenbar wurde die Sache im Lehrerzimmer auch zur Sprache gebracht, aber das Ergebnis war negativ. Irgendwelche offiziellen Ermahnungen sind nicht erfolgt oder wirkungslos geblieben, und der Lehrer hat lediglich seine Wut an Euch ausgelassen, Euch die Schuld zugeschoben - und sein unpassendes Verhalten fortgesetzt. Du machst Dir jetzt zu Recht Gedanken, was zu tun ist. Nach Deiner Beschreibung steht eindeutig fest, dass ein derart betontes Anstarren junger Mädchen als eine Art sexueller Übergriff betrachtet werden kann. Die Tatsache, dass Ihr Euch durch diese intensiven Blicke (und das Zunaherücken) so unbehaglich und bedrängt fühlt, beweist, dass es sich dabei weder um einen Zufall noch um Einbildung handelt. Es ist Aufgabe der Schulleitung, Schüler vor solch unpassenden Kontakten zu schützen. Lehrer sind ja Autoritätspersonen, die ihren Schülern ein Rollenvorbild sein sollen und sich ihnen gegenüber korrekt und verantwortungsbewusst verhalten müssen. Lehrkräfte, die sich nicht an dieses Gebot halten, müssen von der Schulleitung nicht nur beiläufig ermahnt, sondern notfalls durch Disziplinarmaßnahmen zur Verantwortung gezogen werden. Falls Du es noch nicht getan hast, solltest Du jetzt unbedingt mit Deinen Eltern sprechen. Da es ja nicht nur um Dich geht, sondern um ein generelles Problem, sollten sich Deine Eltern an die Klassenelternvertreter wenden, damit die sich ganz offiziell bei der Schulleitung beschweren. Der Schulleitung (und notfalls auch dem Schulrat) muss klargemacht werden, dass die Eltern diese Angelegenheit ernst nehmen und darauf bestehen, dass ihre Kinder in Zukunft vor ähnlichen Zudringlichkeiten geschützt werden. So lange derartiges Fehlverhalten auf die leichte Schulter genommen wird, und keinerlei Konsequenzen hat, können die Betreffenden ungehindert weitermachen, bis es möglicherweise zu noch massiverem Missbrauch kommt."

*Max (23): Meine Freundin ist erst 15 Jahre alt. Bisher haben wir noch nicht miteinander geschlafen, da es ihr erstes Mal wäre und ich sie zu nichts drängen wollte. Ich liebe sie wirklich. Seitdem ihr Vater von mir weiß, macht der total Stress und will mich anzeigen. Ist unsere Beziehung strafbar, auch wenn wir bis jetzt noch keinen wirklichen Sex hatten?
"Hallo, Max, zwar sind Gefühle zum Glück nicht strafbar. Aber eine intime körperlichen Beziehung in eurem Alter kann das durchaus sein! Deine Freundin ist zwar bereits über 14 und gilt daher vom Gesetz her nicht mehr als Kind (das absolut vor sexuellen Handlungen geschützt werden muss), sie ist aber andererseits auch noch nicht 16. Ab diesem Alter wird ihr nämlich zugestanden, dass sie über ihren Körper und ihre Sexualität selbst bestimmen kann. In dieser gesetzlichen Grauzone zwischen 14 und 16 spielt das Alter des Partners eine entscheidende Rolle. Hat die Jugendliche nämlich einen gleichaltrigen Freund, macht sich niemand strafbar. Ist ihr Freund aber bereits volljährig und wird z. B. von den Eltern des Mädchens angezeigt, drückt der Richter eher ein Auge zu, wenn der Freund noch jünger als 21 Jahre alt ist. Ist der Partner der Minderjährigen aber wie Du bereits über 21, könnte sich das Gericht bei einer Anzeige auf den Standpunkt stellen, dass Du als der deutlich ältere Erwachsene Deine minderjährige Freundin seelisch so unter Druck gesetzt hast, dass sie nicht aus freien Stücken mit Dir geschlafen hat, sondern weil sie Dich nicht enttäuschen oder gar verlieren wollte. Ich würde Dir daher raten zu versuchen, mit den Eltern Deiner Freundin zu sprechen, am besten in einer gemeinsamen Runde. Dann könntest Du den besorgten Vater davon überzeugen, dass Du Deine Freundin wirklich liebst und nichts tun willst, was ihr schaden könnte. Dazu würde es dann auch gehören, mit einer intimen Beziehung zu warten, bis Deine Freundin älter ist. Wenn die Eltern Dich als einen einsichtigen und rücksichtsvollen jungen Mann kennen lernen, der bereit ist, sich an Grenzen und Regeln zu halten, werden sie Eure Beziehung sicher eher akzeptieren."

*Melanie (16): Ich glaube, dass ich als Kind missbraucht worden bin. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, das sind alles nur Vermutungen. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass etwas in der Vergangenheit verborgen liegt. Es ist sehr schwer für mich darüber zu sprechen, da ich glaube, dass es mein großer Bruder war und ich ein sehr schlechtes Gewissen habe, ihn so zu beschuldigen. Ich kann ihm nur noch mit Mühe gegenüber treten und meide, so gut es geht, jeden Kontakt. Bilde ich mir das Ganze nur ein? Wenn ja, woran erkenne ich das?
"Liebe Melanie, aus meiner psychotherapeutischen Praxis weiß ich, dass derartige Ahnungen sehr oft einen wahren Hintergrund haben. Dass Du Dich an keine einzelne konkrete Begebenheit erinnern kannst, ist dabei besonders typisch. Wenn ein Kind nämlich Opfer eines sexuellen Missbrauchs wird, muss sich seine Seele
schützen, um einigermaßen normal weiterleben zu können. Daher werden die Erinnerungen an unerträgliche Erlebnisse in eine verborgene Kammer des Unbewussten gesperrt, die dem bewussten Denken nicht zugänglich ist. Aber auch, wenn nichts in diese 'Kammer' hinein kann, bedeutet das noch lange nicht, dass auch nichts herauskommen kann.

Die verdrängten, 'verbotenenen' Erinnerungen tauchen nämlich häufig bruchstückartig als vage Bilder oder rätselhafte Trauminhalte wieder auf. Oder es sind bestimmte Situationen, die immer wieder starke Angst- oder Wutgefühle heraufbeschwören, deren Intensität durch den scheinbar harmlosen Auslöser nicht ausreichend erklärt werden kann. Eine meiner Patientinnen berichtete beispielsweise, dass sie nur bei Licht und rundherum wie eine Mumie in ihre Decken eingewickelt einschlafen konnte. Tat sie das nicht, traten so starke Angst- und Beklemmungsgefühle auf, dass sie panikartig ihre Wohnung verlassen musste. Sie wusste auch, dass sie im Alter von fünf Jahren eine unerklärliche Angst und Abneigung einem ihrer Onkel gegenüber entwickelt hatte. Später fand sie heraus, dass dieser Lieblingsbruder ihrer Mutter sie bei Besuchen sexuell missbraucht hatte. Eine andere Patientin träumte immer wieder, dass ein großer, furchterregender Schatten vor ihr auftauchte und sie plötzlich einen ekelhaften Geschmack im Mund hatte. Sie war, wie sich später herausstellte, von ihrem Vater sexuell missbraucht worden! Manchmal erfahren Missbrauchsopfer, wenn sie mit Verwandten über ihren Verdacht sprechen, dass nicht nur sie, sondern auch Geschwister oder andere Familienmitglieder von demselben Täter ebenfalls missbraucht wurden. Oder sie hören, dass andere bereits den Verdacht hatten, dass etwas geschehen sein könnte. In anderen Fällen stößt eine derartige Enthüllung aber leider nur auf Abwehr und sogar den Vorwurf, die Familie mit 'diesen Lügen' kaputt machen zu wollen. In einer solchen Situation kann es sehr hilfreich sein, mit einer neutralen Vertrauensperson, z. B. einem Lehrer, einem Jugendgruppenleiter oder auch einem Psychotherapeuten, über dieses Thema zu sprechen. Eine Konfrontation mit dem mutmaßlichen Täter hat meist keinen oder nur dann einen Sinn, wenn Du bereits selbstsicher genug bist, einer wütenden Reaktion standhalten zu können."

*Jule (13): Seit kurzem bin ich in einem Judo-Verein und der Sport macht mir auch wirklich Spaß. Der Trainer (21) ist eigentlich total nett und lustig, allerdings habe ich manchmal ein komisches Gefühl. Wenn wir neue Übungen oder so machen, macht er sie immer nur mit mir vor und fasst mich manchmal länger als nötig oder an komischen Stellen wie Brust oder Oberschenkel an. Ich weiß ja, dass man beim Judo viel Körperkontakt hat, das könnte also auch Zufall sein, trotzdem fühle ich mich bei seinen Berührungen nicht wohl. Ab wann kann man denn sagen, dass man bedrängt wird oder ob das noch normal ist? Spinne ich?
"Liebe Jule, der Punkt, ab dem Du mit Recht sagen kannst, dass Du bedrängt wirst, ist genau da, wo Du anfängst, Dich bedrängt zu fühlen! Du hast einen Anspruch darauf, dass Deine Grenzen respektiert werden und niemand weiter geht, als Du es erlaubst. Wenn Dir bei einer Berührung unbehaglich zumute wird, ist das eine sehr deutliche Warnung, dass jemand Deine Grenzen überschreitet. Auch wenn Dein Trainer vielleicht meint, das Ganze sei nur ein Spass oder kleiner Flirt, geht er dabei eindeutig zu weit und verletzt seine Vertrauensstellung als Trainer Dir gegenüber, seiner Schülerin. Er soll Dir schließlich ein Vorbild sein und muss sich daher unbedingt auch einwandfrei verhalten. Sexuelle Übergriffe fangen oft auf die gleiche Weise an wie dieses 'komische' Anfassen, sie erscheinen wie zufällig, spielerisch und harmlos. Wenn Du diese Zudringlichkeiten aber stillschweigend erduldest und Deinem Trainer nicht eindeutig klarmachst, dass Du Dir derartiges Betatschen verbittest, signalisierst Du ihm damit, dass er noch weiter gehen kann. Da er noch sehr jung ist, reicht vielleicht ein energisches: 'Hey, lass das, ich mag das nicht! Für Antatschen gibt's die Rote Karte!', damit er begreift, dass er etwas Unrechtes tut. Wenn Dir so ein Spruch aber zu unangenehm ist, der Trainer Deine Warnung nicht beachtet oder Dich gar vor den anderen lächerlich macht, gibt es nur eins: Du musst Deine Eltern informieren. Sie müssen sich dann offiziell bei der Vereinsleitung beschweren und eventuell sogar mit rechtlichen Konsequenzen drohen, falls der Trainer nicht energisch zur Ordnung gerufen wird. Eine solche Beschwerde wird die Vereinsleitung sehr ernst nehmen müssen, denn wenn so etwas bekannt wird, kann das sehr unangenehme Folgen für den Judoverein haben. In einem Fall wie diesem ist es sehr wichtig, die Person, die sich solche Übergriffe leistet, wirklich mit allen Mitteln dazu zu bringen, ihr Verhalten zu ändern. Wenn Deine Eltern Dich nämlich einfach nur aus dem Verein herausnehmen und bei einem anderen Judoclub anmelden, um keine Scherereien zu haben, besteht die große Gefahr, dass der Trainer so weitermacht und sich irgendwann noch schwerwiegendere sexuelle Zudringlichkeiten seinen Schülerinnen gegenüber erlaubt."

*Jan (14): Eine Freundin hat mir vor längerer Zeit erzählt, dass sie von ihrem Onkel vergewaltigt wurde. Sie will aber nicht zur Polizei gehen oder mit einem Erwachsenem sprechen, weil sie Angst hat, dass ihr keiner glaubt und sie das irgendwie selber provoziert hat. Ich weiß nicht, was ich machen soll!
"Lieber Jan, leider ist dieses Stillschweigen immer noch häufig bei Missbrauchsopfern anzutreffen. Es ist sogar geradezu ein Symptom für den sexuellen Missbrauch, denn die Angst, in die der Täter das Opfer versetzt hat, wirkt noch lange nach Ende des Missbrauchs weiter fort. Der Täter redet dem kindlichen Opfer nämlich ein, dass ihm sowieso niemand glauben würde, weil es ja nur ein Kind und er als Erwachsener viel glaubwürdiger sei. Er überzeugt das Opfer mit seiner verdrehten Logik, dass es das Kind selbst gewesen sei, das ihn verführt habe. Daher habe das Opfer die sexuellen Handlungen letztendlich selbst gewollt und sei daher auch selbst an allem Schuld, was mit ihm passiert sei! Solange Deine Freundin ihr Stillschweigen bewahrt und damit den Täter schützt, hält sie unbewusst an ihrer Opferrolle fest und kann den Missbrauch nicht wirklich hinter sich lassen. Für ihre seelische Gesundheit und ihre Fähigkeit, einmal eine gute Partnerbeziehung einzugehen, ist es sehr wichtig, dass sie das Tabu bricht und sich anderen offenbart. Sie könnte sich bespielsweise an einen Vertrauenslehrer oder den Kinderschutzbund wenden, dessen Ziel es ja ist, Kinder vor Missbrauch und Misshandlungen aller Art zu schützen. Dort kann man ihr sicherlich auch Adressen geben, wo sie sich seelische Unterstützung holen kann. In vielen Städten gibt es auch Selbsthilfegruppen für Missbrauchsopfer. Deine Freundin könnte in so einer Gruppe lernen, dass es nicht nur ihr so ergangen ist und dass das Opfer niemals schuldig ist. Eine andere Möglichkeit sind therapeutische Gespräche mit einem Arzt für psychotherapeutische Medizin oder einem Psychologen. Und irgendwann ist Deine Freundin dann hoffentlich auch innerlich so weit, dass sie es über sich bringen kann, ihren kriminellen Onkel anzuzeigen, damit er zur Verantwortung gezogen werden kann."

Beratung und Informationen zu Hilfsangeboten in eurer Nähe findet ihr beispielsweise unter www.wildwasser.de oder www.zartbitter.de. Kostenlose Hilfe am Telefon gibt es rund um die Uhr bei der Nummer gegen Kummer: 0800/111 0 333, der Seelsorge: 0800/1110111 oder 0800/1110222 oder beim Opfernotruf: 01803/34 34 34.

von Jane veröffentlicht in: Sonstiges
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Sonntag, 30. märz 2008
Der junge Lehrer Dan Dunne (Ryan Gosling) ist bei seinen Schülern beliebt. Die ungewöhnlichen Lehrmethoden in seinen Fächern Geschichte und Sport kommen gut an. Und das will etwas heißen. Denn in dem New Yorker Problemviertel, in dem Dunne unterrichtet, sind die überwiegend afroamerikanischen Schüler eher mit dem täglichen Überlebenskampf auf der Straße beschäftigt, als sich mit der Geschichte ihres Landes zu beschäftigen. Was die Schüler alle nicht ahnen: Auch ihrem Lehrer geht es so. Denn eigentlich ist die coole Sonnenbrille von Dan nur Fassade. Dahinter verbirgt sich ein Junkie, der das Ende jeder Schulstunde herbeisehnt, damit er sich auf der Toilette die nächste Dosis Crack reinziehen kann. Doch dann wird er eines Tages ausgerechnet von seiner Lieblingsschülerin Drey (Shareeka Epps) erwischt. Statt ihren Lehrer dem Direktor zu melden, kümmert sie sich um ihn. Denn auch Drey kennt die Drogenszene und arbeitet für einen Dealer gelegentlich als Drogenkurier. Auf diese Weise kommen sich Lehrer und Schülerin näher und schließen Freundschaft. Aber wie lange kann ihre Verbindung in der feindlichen Umgebung halten?

 
Der) zum Kraftakt
(Foto: Arsenal)
Nach dem Überraschungserfolg "Juno" kommt nun die nächste Independent-Perle über den großen Teich in die deutschen Kinos geschwappt. Allerdings begeisterte "Half Nelson" schon vor zwei Jahren die amerikanischen Kinofans sowie die Oscar-Juroren: Ryan Gosling war 2007 für die beste männliche Hauptrolle nominiert. Ihm ist es auch zu verdanken, dass bei seiner Figur sowohl der engagierte Lehrer als auch der drogenabhängige Junkie glaubhaft wirken. Auch Regie und Drehbuch überzeugen: Mit seinem angenehm langsamen Erzähltempo gelingt es Regisseur Ryan Fleck immer wieder, den Zuschauer auf eine falsche Fährte zu schicken.

USA 2006 - Regie: Ryan Fleck - Darsteller: Ryan Gosling, Shareeka Epps, Anthony Mackie, Monique Curnen, Karen Chilton, Jeff Lima, Tyra Kwao-Vovo, Rosemary Ledee, Tristan Wilds, Bryce Silver, Kaela C. Pabon, Stephanie Bast, FSK: ab 12 Jahren, Verleih: Arsenal


www.halfnelson.de
von Jane veröffentlicht in: Kino & TV
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Sonntag, 30. märz 2008
Schon wenige Euro täglich für den guten Zweck machen glücklich. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forscher von der Universität von British Columbia in Vancouver. Wer sich für das Wohl anderer Menschen engagiert, fühlt sich besser. Bei der Studie der Psychologin Elizabeth Dunn wurde die persönliche Zufriedenheit mit der Art und Weise, wie Geld ausgegeben wurde verglichen. Dafür wurden mehr als 600 Amerikaner befragt.

Schon eine Spende von etwa drei Euro machte die Probanden glücklicher, als wenn sie das Geld für sich selbst ausgegeben hätten, berichteten die Forscher in dem Fachmagazin "Science". Den Ergebnissen zufolge sind Menschen, die ihr Geld sozial ausgeben und Geschenke für andere kaufen oder an Hilfseinrichtungen spenden, glücklicher als Menschen, die ihr Einkommen vor allem für sich selbst ausgeben. Die Studie zeige, dass nach der Deckung der persönlichen Grundbedürfnisse die Zufriedenheit durch Luxuskäufe deutlich langsamer steige. Dabei spiele es keine Rolle, wie viel Geld ein Mensch zur Verfügung habe, so die Wissenschaftler.
von Jane veröffentlicht in: Sonstiges
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Donnerstag, 27. märz 2008
Zehn Kilo in zehn Tagen?

Schlank um jeden Preis?
Leider lassen sich viele Personen zu schnell von falschen Vorbildern leiten, wenn es darum geht, gut auszusehen. Immer noch verbreiten die Medien die Botschaft, dass dünn auch schön ist. Dabei bedeutet gerade bei normalgewichtigen oder schlanken Menschen ein zusätzlicher Gewichtsverlust eine ernsthafte gesundheitliche Gefahr.

Oftmals hilft es schon, sich etwas mehr zu bewegen, um sich mit dem eigenen Körper wieder wohl zu fühlen. Einen guten Richtwert, ob eine Diät tatsächlich vonnöten ist, liefert der Body-Mass-Index (BMI). Mithilfe einer einfachen Formel kann man herausfinden, ob sich das eigene Körpergewicht innerhalb der Norm befindet oder nicht.

Wer wirklich ein paar Kilos verlieren möchte, fällt schnell auf wohlklingende Schmeicheleien herein und investiert Zeit und Geld in oftmals leere Versprechungen. Spätestens wenn die verlorenen Pfunde schon nach weniger Zeit wieder zurückkommen, ist die Enttäuschung groß. Die Techniker Krankenkasse weiß, wie man gesund und langfristig sein Gewicht reduzieren kann – um ein bisschen Mühe kommt man aber leider nicht herum.

Die richtige Ernährung
Eine effektive Diät braucht Geduld: Gesund abnehmen heißt, etwa ein Pfund pro Woche zu verlieren. Wer sich also von überflüssigen Kilos auf Dauer verabschieden will, sollte bei Lebensmitteln genauer hinschauen. Es hilft nämlich in der Regel überhaupt nicht, sich zu quälen und so gut wie gar nichts zu essen, vielmehr kommt es auf die richtige Ernährung an. Darüber hinaus hilft es, regelmäßig und langsam zu essen, da der Körper erst nach 15 – 20 Minuten ein Sättigungsgefühl sendet. Außerdem sollte jeder Bissen 20 bis 30 Mal gekaut werden.

Ausreichend Ballaststoffe
Ob man sich richtig satt fühlt, wird vor allem durch den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Stellt das Gehirn fest, dass dieser zu niedrig ist, signalisiert es Hunger. Essen, das stärke- und ballaststoffreich ist, wie beispielsweise Kartoffeln, Reis, Gemüse, Vollkornbrot, -nudeln oder Müsli, hält den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht und macht dadurch länger satt.

Ebenso wichtig für das Sättigungsgefühl ist der Füllungszustand des Magens. Vor allem Ballaststoffe und voluminöse Lebensmittel lösen schneller das Gefühl aus, gesättigt zu sein. Dazu gehören auch Rohkostsalate, Obst, Suppen und Wasser.



Finger weg vom Fett
Ganz nach dem Motto ´Weg mit dem Fett´ lassen sich viele Bestandteile unserer täglichen Mahlzeiten durch weniger fetthaltige Nahrung austauschen. So kann man anstelle von Butter oder Margarine lieber Halbfettbutter oder Frischkäse und Magerquark verwenden. Generell gibt es viele Milchprodukte mit unterschiedlichen Fettanteilen, besonders Joghurt, Dickmilch und Kefir werden in fettreduzierten Variationen angeboten.

Als Faustregel gilt, dass ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Fisch und Pflanzenölen vorkommen, immer besser sind als gesättigte Fettsäuren, wie in Fleisch oder Butter.

Achtung Heißhunger
Auch während der vernünftigsten Diät überfallen einen fiese Heißhungerattacken. Die ersten Anzeichen lassen sich leicht mit heißem Tee, Gemüse- oder entfetteter Fleischbrühe, Buttermilch, einem Apfel oder einer Karotte, fettarmem Naturjoghurt oder einem Mehrkornbrötchen ohne Belag bekämpfen. Auch ein Stück Schokolade (keine Tafel!) oder ein Bonbon sind ab und an kein Problem, sondern verhindern vielmehr, dass man seinen Gelüsten irgendwann ungezügelt freien Lauf lässt.

Regelmäßige Bewegung
Auch der größte Sportmuffel muss einsehen: Wer sein Gewicht dauerhaft und effektiv reduzieren will, braucht Bewegung. Keine Sorge, hat man es einmal geschafft, die Aktivitäten in sein Leben einzubinden, fällt es bald nicht mehr so schwer.

Wer sich sportlich betätigt, hat es nicht nur beim Abnehmen leichter, sondern auch später, um das Gewicht zu halten. Der Leistungsumsatz erhöht sich, so dass man weitere Kalorien verbraucht. Zusätzlich beeinflusst körperliche Aktivität den gesamten Energiestoffwechsel. Daraus folgt, dass nach der Bewegung der Grundumsatz für längere Zeit erhöht wird. Der Verbrauch an Kalorien ist also auch in Ruhephasen höher. Letztendlich bewirkt Bewegung einen leichteren Fettabbau und erschwert die erneute Fetteinlagerung.

Welche Sportarten sind geeignet?
Vor allem Ausdauersportarten wie Schwimmen, Walking, Radfahren, Jogging, Skilanglauf und Inlineskating sind ideal, um seinen Pölsterchen zuleibe zu rücken. Am besten sollte man drei Mal wöchentlich zwischen 30 und 60 Minuten trainieren. Allerdings ist es generell wichtig, überhaupt etwas zu tun.

Gewicht halten
Wer in der Abnehmphase seine Ernährung erfolgreich umgestellt hat und weiterhin regelmäßig Sport treibt, braucht sich eigentlich keine Sorgen zu machen, dass die vertriebenen Röllchen zurückkehren. Wer dennoch auf Nummer sicher gehen will, sollte sich einmal wöchentlich auf die Waage stellen, um Veränderungen des Körpergewichts rechtzeitig zu bemerken.

von Jane veröffentlicht in: Gesundheit & Wellness
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