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Sonntag, 30. märz 2008
Der junge Lehrer Dan Dunne (Ryan Gosling) ist bei seinen Schülern beliebt. Die ungewöhnlichen Lehrmethoden in seinen Fächern Geschichte und Sport kommen gut an. Und das will etwas heißen. Denn in dem New Yorker Problemviertel, in dem Dunne unterrichtet, sind die überwiegend afroamerikanischen Schüler eher mit dem täglichen Überlebenskampf auf der Straße beschäftigt, als sich mit der Geschichte ihres Landes zu beschäftigen. Was die Schüler alle nicht ahnen: Auch ihrem Lehrer geht es so. Denn eigentlich ist die coole Sonnenbrille von Dan nur Fassade. Dahinter verbirgt sich ein Junkie, der das Ende jeder Schulstunde herbeisehnt, damit er sich auf der Toilette die nächste Dosis Crack reinziehen kann. Doch dann wird er eines Tages ausgerechnet von seiner Lieblingsschülerin Drey (Shareeka Epps) erwischt. Statt ihren Lehrer dem Direktor zu melden, kümmert sie sich um ihn. Denn auch Drey kennt die Drogenszene und arbeitet für einen Dealer gelegentlich als Drogenkurier. Auf diese Weise kommen sich Lehrer und Schülerin näher und schließen Freundschaft. Aber wie lange kann ihre Verbindung in der feindlichen Umgebung halten?

 
Der) zum Kraftakt
(Foto: Arsenal)
Nach dem Überraschungserfolg "Juno" kommt nun die nächste Independent-Perle über den großen Teich in die deutschen Kinos geschwappt. Allerdings begeisterte "Half Nelson" schon vor zwei Jahren die amerikanischen Kinofans sowie die Oscar-Juroren: Ryan Gosling war 2007 für die beste männliche Hauptrolle nominiert. Ihm ist es auch zu verdanken, dass bei seiner Figur sowohl der engagierte Lehrer als auch der drogenabhängige Junkie glaubhaft wirken. Auch Regie und Drehbuch überzeugen: Mit seinem angenehm langsamen Erzähltempo gelingt es Regisseur Ryan Fleck immer wieder, den Zuschauer auf eine falsche Fährte zu schicken.

USA 2006 - Regie: Ryan Fleck - Darsteller: Ryan Gosling, Shareeka Epps, Anthony Mackie, Monique Curnen, Karen Chilton, Jeff Lima, Tyra Kwao-Vovo, Rosemary Ledee, Tristan Wilds, Bryce Silver, Kaela C. Pabon, Stephanie Bast, FSK: ab 12 Jahren, Verleih: Arsenal


www.halfnelson.de
von Jane veröffentlicht in: Kino & TV
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Sonntag, 30. märz 2008
Schon wenige Euro täglich für den guten Zweck machen glücklich. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forscher von der Universität von British Columbia in Vancouver. Wer sich für das Wohl anderer Menschen engagiert, fühlt sich besser. Bei der Studie der Psychologin Elizabeth Dunn wurde die persönliche Zufriedenheit mit der Art und Weise, wie Geld ausgegeben wurde verglichen. Dafür wurden mehr als 600 Amerikaner befragt.

Schon eine Spende von etwa drei Euro machte die Probanden glücklicher, als wenn sie das Geld für sich selbst ausgegeben hätten, berichteten die Forscher in dem Fachmagazin "Science". Den Ergebnissen zufolge sind Menschen, die ihr Geld sozial ausgeben und Geschenke für andere kaufen oder an Hilfseinrichtungen spenden, glücklicher als Menschen, die ihr Einkommen vor allem für sich selbst ausgeben. Die Studie zeige, dass nach der Deckung der persönlichen Grundbedürfnisse die Zufriedenheit durch Luxuskäufe deutlich langsamer steige. Dabei spiele es keine Rolle, wie viel Geld ein Mensch zur Verfügung habe, so die Wissenschaftler.
von Jane veröffentlicht in: Sonstiges
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