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Freitag, 4. april 2008
Frühgeborene haben weniger Nachkommen. Das haben amerikanische Wissenschaftler von der Duke-Universität in Durham herausgefunden. Für ihre Studie werteten Geeta Swamy und ihre Kollegen die Daten von über einer Million Geburten in Norwegen aus. Darunter kamen etwa 60.000 Kinder vor der 37. Schwangerschaftswoche oder noch früher auf die Welt. Mediziner schätzen, dass viele Frühgeborene bleibende Beeinträchtigungen und Behinderungen davontragen. Bei Geburten nach 31 Wochen sind das etwa 30 Prozent.

Bei der Auswertung der Anzahl der Nachkommen fiel den Forschern auf, dass Frühgeborene selbst weniger Kinder bekommen. Je kürzer ein Individuum im Mutterleib heranreift, desto weniger Nachkommen hat es später, so die Forscher in der Fachzeitschrift
"JAMA". Bei frühgeborenen Frauen ist das Risiko selbst wieder frühgeborene Kinder zu bekommen doppelt so hoch wie bei nach normaler Schwangerschaft geborenen Frauen. Ihre Auswertungen wollen die Forscher nutzen, um die Therapie der negativen Begleiterscheinungen von Frühgeburten zu verbessern.

von Jane veröffentlicht in: Sonstiges
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