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Donnerstag, 17. april 2008
Fieber misst man am besten im Mund. Die dort gemessenen Werte würden am ehesten denen der Körperkerntemperatur entsprechen, so Klaus Skrodzki, Kinderarzt in Forchheim. In den Achselhöhlen dagegen messe man lediglich die Hauttemperatur, die erheblich niedriger sein könne als die des Körperkerns, nämlich um ein halbes bis ein Grad Celsius.

Auch ungenau seien Fieberthermometer-Streifen, die man auf die Stirn lege, während Infrarot-Thermometer für das Ohr zuverlässiger messen würden. Allerdings seien sie ungeeignet, wenn man unter akuten Ohrenschmerzen leide.
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Montag, 14. april 2008
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt vor Wasserpfeifen. Der Rauchgenuss sei keinesfalls harmlos sondern erhöhe das Risiko für Herzkrankheiten, Lungen-, Lippen-, Mund- und Blasenkrebs. Shishas seien genauso schädlich wie Zigaretten, hieß es.

Außerdem könnten durch den Gebrauch von Wasserpfeifen in Shisha-Cafes leicht Bakterien und Keime weitergegeben werden. Hier bestehe die Gefahr von Herpes, Gelbsucht und Tuberkulose, wenn das Mundstück nicht gewechselt werde. Nach Daten von 2007 haben 38 Prozent der Jugendlichen schon einmal Wasserpfeife geraucht.
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Samstag, 12. april 2008
Anna ist 14 Jahre alt und seit einem halben Jahr mit ihrem Freund Ben zusammen. Die beiden sind sich auch körperlich schon sehr nahe gekommen. Da Anna sichergehen möchte, würde sie sich gerne die Antibabypille verschreiben lassen, hat aber Angst, dass der Frauenarzt ihre Eltern darüber informiert.

Ob ein Arzt diese vertraulichen Informationen überhaupt weitergeben dürfte oder in jedem Fall der ärztlichen Schweigepflicht unterliegt, weiß die Techniker Krankenkasse.

Das geht keinen etwas an!
Die ärztliche Schweigepflicht lässt sich auf den hippokratischen Eid zurückführen, in dem es heißt: "Was immer ich sehe und höre bei der Behandlung oder außerhalb der Behandlung im Leben der Menschen, so werde ich von dem, was niemals nach draußen ausgeplaudert werden soll, schweigen, indem ich alles derartige als solches betrachte, das nicht ausgesprochen werden darf." Sie ist eine grundlegende Voraussetzung für ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis und soll verhindern, dass Privatgeheimnisse verletzt werden.

Prinzipiell darf der Mediziner nicht einmal preisgeben, wen er behandelt, geschweige denn, weswegen. Vertraulich sind nicht nur Angelegenheiten, die die Gesundheit betreffen, sondern auch die Wohn- und Lebenssituation, die finanzielle Lage, sexuelle Vorlieben oder körperliche Hygiene. Sogar den Arzthelferinnen, Pflegern, Zivis und Sprechstundenhilfen ist es untersagt, irgendwelche Informationen weiterzugeben.

Gilt die Schweigepflicht auch bei minderjährigen Patienten?
Im Prinzip ist jeder Arzt auch Minderjährigen gegenüber verpflichtet, dessen Belange geheim zu halten. Allerdings muss er zwischen zwei Dingen abwägen: dem Selbstbestimmungsrecht und dem Schutz der Intimsphäre des Jugendlichen auf der einen Seite und der Erziehungs- bzw. Fürsorgepflicht der Eltern auf der anderen Seite.

Welche Ausnahmen er macht, hängt zum einen von der so genannten „Einsichtsfähigkeit" und zum anderen vom Alter der Jugendlichen ab. Patienten, die älter als 15 Jahre sind, wird in der Regel zugetraut, ihre Entscheidungen richtig einzuschätzen. Hat der Arzt aber aus bestimmten Gründen Zweifel an der Einsichtsfähigkeit des Jugendlichen, ist er theoretisch berechtigt, den Eltern alles zu erzählen. Bei jüngeren Patienten darf der Arzt auch ohne bestimmte Gründe die Eltern hinzuziehen.

Wann könnte der Arzt Informationen weitergeben?
In einigen Situationen hat der Arzt eine so genannte "Offenbarungsbefugnis": Er darf zwar Daten preisgeben, muss es aber nicht tun. Angenommen, du wirst bewusstlos aufgefunden und die behandelnden Ärzte im Krankenhaus benötigen Informationen: Dann wird deine Einwilligung hierfür vorausgesetzt.

Bei minderjährigen Patienten wird es der Arzt immer von dem jeweiligen Problem und Patienten abhängig machen, ob er Informationen an Dritte weitergibt oder nicht. Erfährt er beispielsweise, dass sein Schützling regelmäßig kifft oder trinkt, muss er im Gespräch herausfinden, ob dieses Problem unter vier Augen gelöst werden kann oder die Eltern hinzugezogen werden sollten.

Auch in Annas Fall wird der Arzt vermutlich genau überlegen, wie er vorgeht. Anna sollte also vorher lieber ein allgemeines Gespräch mit ihrem Gynäkologen führen. So kann sie herausfinden, wie er oder sie mit einer solchen Situation umgehen und die Schweigepflicht handhaben würde. Dann kann Anna immer noch entscheiden, ob und was sie ihm erzählen möchte.
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Samstag, 5. april 2008
Gesunder Schlaf hilft beim Abnehmen. Allerdings kommt es auf das richtige Maß an. Wer zu viel oder zu wenig schläft, nimmt dagegen eher zu, haben kanadische Forscher um Jean-Philippe Chaput von der Laval-Universität in dem Fachmagazin "Journal Sleep" veröffentlicht. Sie hatten sechs Jahre lang die Schlafzeit und das Gewicht von 276 Erwachsenen beobachtet.

Das Ergebnis: Wer sich nur fünf bis sechs Stunden Nachtruhe gönnt, nimmt im Schnitt zwei Kilogramm mehr zu als Personen, die täglich sieben bis acht Stunden schlafen. Langschläfer (neun bis zehn Stunden) legten 1,6 Kilogramm mehr zu als Normalschläfer. Die Wissenschaftler empfehlen deshalb, stets zur selben Zeit ins Bett zu gehen. Das Schlafzimmer sollte während der Schlafphasen dunkel und kühl gehalten werden.
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Montag, 31. märz 2008

In Deutschland werden Asthma-Erkrankungen oft zu spät diagnostiziert. Besonders Kinder und Jugendliche werden häufig nicht frühzeitig behandelt, so Falko Panzer, Facharzt für Kinderpneumologie und -allergologie in Mannheim, gegenüber einem Online-Dienst. Dabei sei die Krankheit bei rechtzeitiger Behandlung gut in den Griff zu bekommen. Sind die Asthmatiker aber erstmal auf ein Spray angewiesen, ist es oft zu spät. Durch die Medikamente würden nur die Symptome nicht aber die Ursache behandelt, so Panzer.

Die Ursache für verengte Bronchien und Luftnot ist eine asthmatische Entzündung des Bronchialgewebes. Die Symptome können auf ganz unterschiedliche Weise hervorgerufen werden, zum Beispiel durch eine Infektion der Atemwege, besonders häufig aber durch Allergien. Wenn nach einer Erkältung alle anderen Beschwerden verschwunden sind, aber der Husten bleibt, sollten Eltern hellhörig werden und einen Facharzt aufsuchen, empfiehlt auch Harald Mitfessel, Facharzt für Pneumologie und Allergologie in Remscheid. Bei rechtzeitiger Behandlung liege die Heilungschance bei 80 Prozent, so Panzer.

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Donnerstag, 27. märz 2008
Zehn Kilo in zehn Tagen?

Schlank um jeden Preis?
Leider lassen sich viele Personen zu schnell von falschen Vorbildern leiten, wenn es darum geht, gut auszusehen. Immer noch verbreiten die Medien die Botschaft, dass dünn auch schön ist. Dabei bedeutet gerade bei normalgewichtigen oder schlanken Menschen ein zusätzlicher Gewichtsverlust eine ernsthafte gesundheitliche Gefahr.

Oftmals hilft es schon, sich etwas mehr zu bewegen, um sich mit dem eigenen Körper wieder wohl zu fühlen. Einen guten Richtwert, ob eine Diät tatsächlich vonnöten ist, liefert der Body-Mass-Index (BMI). Mithilfe einer einfachen Formel kann man herausfinden, ob sich das eigene Körpergewicht innerhalb der Norm befindet oder nicht.

Wer wirklich ein paar Kilos verlieren möchte, fällt schnell auf wohlklingende Schmeicheleien herein und investiert Zeit und Geld in oftmals leere Versprechungen. Spätestens wenn die verlorenen Pfunde schon nach weniger Zeit wieder zurückkommen, ist die Enttäuschung groß. Die Techniker Krankenkasse weiß, wie man gesund und langfristig sein Gewicht reduzieren kann – um ein bisschen Mühe kommt man aber leider nicht herum.

Die richtige Ernährung
Eine effektive Diät braucht Geduld: Gesund abnehmen heißt, etwa ein Pfund pro Woche zu verlieren. Wer sich also von überflüssigen Kilos auf Dauer verabschieden will, sollte bei Lebensmitteln genauer hinschauen. Es hilft nämlich in der Regel überhaupt nicht, sich zu quälen und so gut wie gar nichts zu essen, vielmehr kommt es auf die richtige Ernährung an. Darüber hinaus hilft es, regelmäßig und langsam zu essen, da der Körper erst nach 15 – 20 Minuten ein Sättigungsgefühl sendet. Außerdem sollte jeder Bissen 20 bis 30 Mal gekaut werden.

Ausreichend Ballaststoffe
Ob man sich richtig satt fühlt, wird vor allem durch den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Stellt das Gehirn fest, dass dieser zu niedrig ist, signalisiert es Hunger. Essen, das stärke- und ballaststoffreich ist, wie beispielsweise Kartoffeln, Reis, Gemüse, Vollkornbrot, -nudeln oder Müsli, hält den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht und macht dadurch länger satt.

Ebenso wichtig für das Sättigungsgefühl ist der Füllungszustand des Magens. Vor allem Ballaststoffe und voluminöse Lebensmittel lösen schneller das Gefühl aus, gesättigt zu sein. Dazu gehören auch Rohkostsalate, Obst, Suppen und Wasser.



Finger weg vom Fett
Ganz nach dem Motto ´Weg mit dem Fett´ lassen sich viele Bestandteile unserer täglichen Mahlzeiten durch weniger fetthaltige Nahrung austauschen. So kann man anstelle von Butter oder Margarine lieber Halbfettbutter oder Frischkäse und Magerquark verwenden. Generell gibt es viele Milchprodukte mit unterschiedlichen Fettanteilen, besonders Joghurt, Dickmilch und Kefir werden in fettreduzierten Variationen angeboten.

Als Faustregel gilt, dass ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Fisch und Pflanzenölen vorkommen, immer besser sind als gesättigte Fettsäuren, wie in Fleisch oder Butter.

Achtung Heißhunger
Auch während der vernünftigsten Diät überfallen einen fiese Heißhungerattacken. Die ersten Anzeichen lassen sich leicht mit heißem Tee, Gemüse- oder entfetteter Fleischbrühe, Buttermilch, einem Apfel oder einer Karotte, fettarmem Naturjoghurt oder einem Mehrkornbrötchen ohne Belag bekämpfen. Auch ein Stück Schokolade (keine Tafel!) oder ein Bonbon sind ab und an kein Problem, sondern verhindern vielmehr, dass man seinen Gelüsten irgendwann ungezügelt freien Lauf lässt.

Regelmäßige Bewegung
Auch der größte Sportmuffel muss einsehen: Wer sein Gewicht dauerhaft und effektiv reduzieren will, braucht Bewegung. Keine Sorge, hat man es einmal geschafft, die Aktivitäten in sein Leben einzubinden, fällt es bald nicht mehr so schwer.

Wer sich sportlich betätigt, hat es nicht nur beim Abnehmen leichter, sondern auch später, um das Gewicht zu halten. Der Leistungsumsatz erhöht sich, so dass man weitere Kalorien verbraucht. Zusätzlich beeinflusst körperliche Aktivität den gesamten Energiestoffwechsel. Daraus folgt, dass nach der Bewegung der Grundumsatz für längere Zeit erhöht wird. Der Verbrauch an Kalorien ist also auch in Ruhephasen höher. Letztendlich bewirkt Bewegung einen leichteren Fettabbau und erschwert die erneute Fetteinlagerung.

Welche Sportarten sind geeignet?
Vor allem Ausdauersportarten wie Schwimmen, Walking, Radfahren, Jogging, Skilanglauf und Inlineskating sind ideal, um seinen Pölsterchen zuleibe zu rücken. Am besten sollte man drei Mal wöchentlich zwischen 30 und 60 Minuten trainieren. Allerdings ist es generell wichtig, überhaupt etwas zu tun.

Gewicht halten
Wer in der Abnehmphase seine Ernährung erfolgreich umgestellt hat und weiterhin regelmäßig Sport treibt, braucht sich eigentlich keine Sorgen zu machen, dass die vertriebenen Röllchen zurückkehren. Wer dennoch auf Nummer sicher gehen will, sollte sich einmal wöchentlich auf die Waage stellen, um Veränderungen des Körpergewichts rechtzeitig zu bemerken.

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Mittwoch, 26. märz 2008

Schlafwandeln durch Müdigkeit

Je müder ein Schlafwandler ist, um so aktiver wird er in der Nacht. Das haben Wissenschaftler der Universität Montreal in einer Studie herausgefunden. Dafür hatten Antonio Zadra und seine Kollegen Probanden, bei denen sie den so genannten Somnambulismus, das Schlafwandler-Syndrom, vermuteten, 24 Stunden lang wach gehalten. Bei über 90 Prozent der Teilnehmer konnten die Forscher dann schlafwandlerische Ereignisse hervorrufen, schrieben die Forscher in der Fachzeitschrift "Annals Of Neurology". Ohne Schlafentzug kam es nur bei 50 Prozent der Probanden zu schlafwandlerischen Ereignissen.

Obwohl sich schlafwandelnde Personen häufig selbst verletzen oder sogar Straftaten begehen können, ist die genaue Diagnose von Somnambulismus sehr schwierig. Bisher gibt es keine genaue Methode zur Erkennung der Schlafstörung. Die Forscher sind aber zuversichtlich, aufgrund ihrer Studienergebnisse bald eine bessere Diagnostik durchführen zu können.

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Mittwoch, 26. märz 2008
Puh, obwohl du früh im Bett warst, siehst du morgens eher nach einer durchfeierten Nacht aus? Über Augenringe und geschwollene Lider ärgern sich jedoch nicht nur Partygänger und "alte Leute", auch viele Teenager haben mit den Ermüdungserscheinungen rund um die Augen zu kämpfen.

Woher die unangenehmen Beauty-Killer kommen und was du dagegen unternehmen kannst, verrät die Techniker Krankenkasse.

Augen dunkel und verquollen?
Rund um die Augen ist die Haut sehr dünn. Da sie dort kaum durch ein Unterhautfettgewebe gepolstert ist, scheinen bei manchen Personen die darunter liegenden Blutgefäße bläulich durch.

Geschwollene Augenlider sind ein Zeichen für aufgestaute Lymphflüssigkeit. In der Nacht ist die Zellteilungsrate achtmal höher als am Tag, die Haut regeneriert sich im Turbogang. An morgendlichen Schwellungen erkennst du, dass der Abtransport von Lymphflüssigkeit und Schlacken nachts nicht so gut funktioniert.

Woher kommen diese Symptome?
Zu wenig Schlaf führt bei fast allen Menschen zu tiefen Schatten unter den Augen. Es kann allerdings auch sein, dass jemand eine Veranlagung dafür hat und sie auch bei ausreichend Schlaf und gesundem Lebenswandel nicht verschwinden.

Wer raucht, trägt aktiv dazu bei, seine Augenringe zu vertiefen. Nikotin verengt die Gefäße und verschlechtert die Durchblutung, außerdem wird das Bindegewebe geschädigt. Weitere negative Faktoren sind Alkohol, mangelnde Bewegung oder lange Sitzungen vor dem Bildschirm. Geschwollene Augen werden auch durch eine zu salzreiche Ernährung oder zu häufigen Koffeinkonsum verstärkt.

Bloß nicht!
Natürlich gibt es kleine Tricks, mit denen sich Augenringe und geschwollene Lider bekämpfen lassen, allerdings solltest du nicht auf Produkte hereinfallen, die ein völliges Verschwinden des Ärgernisses versprechen. In manchen Internet-Foren schwören Augenring-Geplagte beispielsweise auf durchblutungsfördernde Cremes, die man gegen Muskelschmerzen oder Hämorriden nimmt. Von solchen Produkten solltest du unbedingt die Finger lassen! Die Augen und die darum liegenden Hautpartien sind sehr sensibel. Benutze also nur milde Cremes, die auch dafür bestimmt sind.

Ein weiterer verbreiteter Tipp lautet, dass man sich Eiswürfel auf die Augen legen solle. Auch hier gilt: Bloß nicht! Für Haut und Augen können die Minusgrade sehr schädlich sein.

Tipps für den Alltag
Wichtig ist, die Durchblutung und das Bindegewebe zu unterstützen, damit die Haut straffer und kräftiger wird. Generell lässt sich das durch eine ausgewogene Ernährung, genügend Flüssigkeit und regelmäßige Bewegung erreichen.

Ein konstanter Schlafrhythmus trägt dazu bei, dass die Haut ihre nächtliche Regenerationsphase erhält. Besonders, wenn man ohnehin zu tiefen Rändern neigt, sollte der regelmäßige Schönheitsschlaf nicht ausfallen.

Beauty-Tricks
Belebend wirken Beutel von schwarzem und grünem Tee oder in Espresso getauchte Wattepads. Hier gilt: die Flüssigkeiten abkühlen lassen, bis die Pads/Beutel lauwarm sind und sie anschließend etwa zehn Minuten land auf die geschlossenen Augen legen. Auch ein feucht-warmes Tuch, das einige Minuten auf dem Gesicht liegt, hat eine ähnliche Wirkung.

Die gute alte "Löffel-Methode" wirkt zwar nicht gegen Augenringe, hilft aber, Schwellungen zu beseitigen und das Gesicht zu erfrischen. Dafür musst du zwei Löffel einige Minuten im Kühlschrank kühlen und anschließend auf die Augen legen. Ähnlich wirken auch Gurkenscheiben oder Quarkmasken.

Augencremes nur für die "Alten"?
Wer dauerhaft unter Augenringen leidet, sollte sich eine spezielle Augencreme anschaffen. Dass die Produkte meist Kunden über 20 Jahre ansprechen und gegen Falten wirken, sollte niemanden abschrecken. Die Cremes sind speziell für die Haut rund um die Augen bestimmt und helfen, sie zu straffen und weniger durchsichtig scheinen zu lassen. Wenn die Creme morgens und abends einklopft oder vorsichtig einmassiert wird, wirkt das gleichzeitig anregend für die Durchblutung.

Letzte Rettung
Wenn gar nichts mehr hilft, rettet einen meistens der Griff zum Concealer. Mit einem hellen Farbton, der zum Hauttyp passt, kaschiert du problemlos die hässlichen Schatten und wirkt schnell wieder frisch. Achte darauf, dass du Abdeckprodukte ohne Anti-Pickel-Wirkstoffe verwendest, da diese die Haut unnötig austrocknen würden.

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Donnerstag, 20. märz 2008

 

Vorsicht bei Nebenwirkungen

Durch die Nebenwirkungen von Medikamenten kommen mehr Menschen ums Leben, als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die schwedische Pharmakologin Anna Jönnsson von der Universität in Linköping und ihre Kollegen durchgeführt haben. Die Wissenschaftlerin untersuchte mehr als 1500 Todesfälle in Schweden. Dabei sei sie auf eine überraschend große Zahl tödlicher Arzneimittel-Nebenwirkungen gestoßen, schrieb sie in der renommierten Fachzeitschrift "Nature". Bei 49 Toten stellten die Forscher einen Zusammenhang mit Medikamentenwirkungen her. Die mit Abstand häufigste tödliche Nebenwirkung waren dabei Blutungen, die nach der Einnahme blutverdünnender Medikamente auftraten.

Besonders für Krankenhaus-Patienten ist die Gefahr groß. Hier gehen etwa fünf Prozent aller Todesfälle auf ungewollte Nebenwirkungen durch Medikamente zurück. Amerikanische Forscher kamen in einer vergleichbaren Studie auf ähnlichen Ergebnisse. In Zukunft müssten Ärzten die Patienten besser über die Gefahren möglicher Nebenwirkungen aufklären, fordern die Forscher.

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Mittwoch, 19. märz 2008

Dieselruß verringert Hirnfunktion

Das Einatmen von Dieselabgase beeinträchtigt die Hirnfunktion. Die Abgase lösen im menschlichen Denkorgan Stressreaktionen aus. Das haben niederländische Forscher der Zuyd University in Heerlen herausgefunden. Für ihre Tests ließ ein Team um Paul Borm einige Probanden Dieselabgase einatmeten. Anschließend wurden die Hirnströme mit einem Elektroenzephalografen gemessen, so die Forscher in dem Fachmagazin "Particle And Fibre Toxicology".

Die Konzentration der Abgase entsprach in etwa der an einer stark befahrenen Straße. Nach einer halben Stunde zeigte das Hirn der Probanden Reaktionen, wie sie auch unter Stress entstehen. In der Regel geht das mit einer Verschlechterung der Denkleistung einher. Der Effekt klang erst wieder ab, nachdem die Probanden den Versuchsraum verlassen hatten. Warum das Gehirn auf die Dieselabgase wie unter Stress reagiert, wissen die Forscher nicht genau. Sie vermuten aber, dass feinste Rußpartikel für den Effekt verantwortlich sind. Auch die dauerhaften Auswirkungen für Anwohner von stark befahrenen Straßen müssten noch genauer untersucht werden.

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